TYP 3: EMPHATISCHER BEZIEHUNGSPFLEGER ODER SCHWUNGLOSER BEWAHRER?
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TYP 3: EMPHATISCHER BEZIEHUNGSPFLEGER ODER SCHWUNGLOSER BEWAHRER?

Jede Stärke wird zur Schwäche, wenn man sie übertreibt. Jeder starke Verkäufer steht sich selbst im Weg, wenn er seine Schwächen nicht kennt. In dieser Serie beschreibe ich Verkäufer-Prototypen und gebe ihnen Tipps zur Verbesserung.  Bist du vielleicht einer der emphatischen Beziehungspfleger?

Sie sind der „Kitt“ jedes Teams: Einfühlsam und warmherzig spüren sie, wie es den Kollegen geht. Sie pflegen langjährige Beziehungen zu Kunden und tun fast alles für sie. Dementsprechend werden sie von ihren Kunden geliebt und geschätzt. Und zum Glück strebt dieser Verkäufertyp nicht nach Veränderung und bleibt seinem Unternehmen und seinen Ansprechpartnern oft über Jahrzehnte treu. Wo Beratung und Betreuung im Vordergrund steht, ist dieser Verkäufertyp genau richtig. 

Na, hast Du dich wieder erkannt? Du machst dir dein Leben machmal nicht leicht, so ernst ist dir die Betreuung deiner Kunden, oder? Für sie legst du auch manche Spätschicht ein und tust immer mehr, als du müsstest. Die meisten danken es dir aber auch. Und oft gehen diese Beziehungen über das Berufliche hinaus. Das ist schön, so lange keine Veränderungen anstehen. Denn diese bringen dich ganz schon durcheinander, nicht wahr?

In diesem Sinne giltst du manchen Vorgesetzten und Kollegen als „Bremsklotz“. Du machst Dinge einfach gerne so, wie du sie schon immer gemacht hast. Mit Neuerungen tust du dich nicht nur schwer, du versuchst sogar dich davor zu drücken. Aber auch deine Unfähigkeit „Nein“ zu sagen, wird dir und anderen zum Verhängnis. Dadurch halst du dir immer wieder zu viel auf und  fühlst dich dann manchmal regelrecht ausgenutzt. Und in so einem Fall merkt nie jemand, wie viel Du ohnehin schon arbeitest. Unfair, oder?

Um Dir und deinem Umfeld das Leben etwas einfacher zu machen, hier ein paar Tipps:

  1. Lerne Deine Grenzen besser zu kommunizieren. Es wäre zwar schön, wenn Menschen von selbst merken würden, wenn sie dich überfahren, aber das ist nicht die Realität. Nur du kannst mitteilen, wenn du etwas nicht machen kannst oder willst. Und auch deine Bedürfnisse kommen nur dann an, wenn du sie klar aussprichst. Dazu gehört auch manchmal ein klares „Nein“. Ich verspreche dir: je öfter du es übst, desto leichter wird es.
  2. Nähere dich Neuem Schritt für Schritt. Eine neue Kundendatenbank, eine neue Aufgabe im Job, ein neuer Produktbereich – Veränderungen gehören zum Berufsleben dazu.  Deine Chance ist es, früh auf den Veränderungszug aufzuspringen, damit du genug Zeit hast, in kleinen Schritten voranzugehen. Trau dich auch zu fragen und dir Hilfe zu holen. Aber tun musst du dann selbst etwas. Das kann dir keiner abnehmen. 
  1. Trau dir mehr zu. Wenn du in deinem Leben zurück schaust, wirst du immer wieder Beispiele finden, an denen du etwas gelernt hast, was du dir zu Anfang nicht zugetraut hast. Denk auch an private Herausforderungen, die du gemeistert hast. Oft waren es Situationen, in denen es nicht anders ging, als mitzumachen. Und dann hast du es geschafft, oder? Das kannst du immer wieder tun und nicht erst, wenn dein Umfeld dich dazu zwingt, sondern viel besser, wenn du dich dafür entscheidest.

Deine Art Deinen Job zu machen und vielleicht auch andere Dinge in deinem Leben anzugehen, hat natürlich viele Vorteile und irgendwann in deinem Leben war sie die hilfreichste Lösungsstrategie, die du hattest. Wenn du jedoch selbst merkst, dass du immer wieder an Grenzen stösst, lohnt es sich, dich weiter zu entwickeln. Und wenn du das schon oft versucht hast, aber nicht weiter kommst, helfe ich dir gern als Coach dabei. https://franziskabrandtbiesler.ch/coaching/ 

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