STIEHLT DEIN EGO DIR DIE SCHAU?
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STIEHLT DEIN EGO DIR DIE SCHAU?

Manchmal sind wir mehr von Antreibern, eigenen und fremden Erwartungen und Glaubenssätzen getrieben, als von unserem wahren Selbst. Das kann stressig sein und ist fast nie der optimale Weg zu einem erfüllten Leben. Doch wie wirst du dieses falsche Ego los und findest zu dir?

Viele kennen noch die Ego-Version von mir, die ich jahrelang verkörpert habe: Aufgedonnert und in High-Heels, natürlich erfolgreich und immer gestresst. Neben diesen Äusserlichkeiten hat mir mein Ego auch innerlich ganz schön zugesetzt. Da lief nämlich ein ganz anderer Film: ‚Deine Kollegen sind alle viel besser als du, verdienen mehr Geld und arbeiten noch mehr. Du bist keine Unternehmerin, müsstest aber eine sein…“ Blablabla, das kann sich ja keiner anhören. 

Aber wer oder was ist nun dieses Ego? Eckhardt Tolle definiert es als „die Geschichte, die wir uns über uns selbst erzählen“ und weist auch darauf hin, dass uns diese davon abhält unser wahres Selbst zu leben. Diese Geschichte wird gefüttert von der Familie und deren Glaubenssätzen, von Antreibern aber auch von gesellschaftlichen Erwartungen. Diese müssten uns natürlich nicht interessieren, tun es aber viel zu oft. Warum sonst, würden wir immer mehr wollen, immer schneller weiter höher fliegen und uns dabei kaputt machen?

Der Schlüssel ist also diese Erwartungen und Vorstellungen abzulegen und dahinter zu kommen, was Du wirklich bist und willst im Leben. Doch wenn es dir geht wie mir, weißt du, dass das gar nicht so einfach ist. Zunächst musst du ja hinter den Selbst-Beschiss kommen. Du musst durchschauen, was du dir selbst einredest und was davon dir vielleicht gar nicht gut tut. Und das bedeutet, auf dich selbst aufmerksam zu werden. Ich umgehe hier verkrampft das Wort Achtsamkeit, weil es so ein Modewort ist, aber letztendlich ist es das. Achtsam zu sein, aufmerksam darauf zu achten, wie es dir wirklich geht. 

Doch damit ist es nicht getan. Für mich hat Coaching gut funktioniert. Mithilfe meiner Coaches bin ich mehr und mehr dahinter gestiegen, welche Botschaften ich eigentlich so mit mir herum trage. Gleichzeitig konnte ich mein Selbstbewusstsein stärken. Auch das wird deutlich einfacher, wenn die ganzen kritischen Stimmen im Unterbewusstsein endlich aus der Welt sind. Das gemeine ist, dass die Botschaften, Glaubenssätze und Vorstellungen meistens gar nicht unsere sind, sondern die unserer Bezugspersonen, die sie auch irgendwo aufgebürdet bekommen haben. Hinter einem solchen Satz steht oft ein ganzes Feld von Vorfahren oder sogar der Kulturen, in die wir hineingeboren wurden. Preussische Disziplin, Schweizer Bescheidenheit oder Hanseatischer Anstand fallen mir da ein. 

Mit der Zeit konnte ich diese „Lagen“ langsam abschälen und mich mehr und mehr darunter zum Vorschein bringen. Ich bin sicher noch nicht am Ende aber doch einen großen Schritte weiter. 

Mein Tipp also: Werde zunächst auf dich aufmerksam. Nimm wahr, wie es dir in deinem aktuellen Leben geht. Was passt und was löst negative Gefühle in dir aus? Nimm dich ernst und arbeite daran, mehr zu dem zu finden, was wirklich zu dir gehört. Und lass dir dabei helfen. Coaches, wie ich haben tolle Methoden – in meinem Fall die Logosynthese – die dich von deinem stressigen Ego befreien und den Weg zu deinem Selbst frei machen können. Das hat Konsequenzen, das gebe ich zu, führt aber auch zu höherer Zufriedenheit und Glück. Und am Ende wirst du der viel bessere Beitrag zur menschlichen Gemeinschaft als du es mit Ego jemals sein kannst. 

Ich habe übrigens zu diesem Thema vor kurzem auch ein Video gemacht. Hier kannst du es ansehen. 

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