LOGOSYNTHESE-STORIES: 
DIE UNGLÜCKLICHE MASKE
22351
post-template-default,single,single-post,postid-22351,single-format-standard,cookies-not-set,qode-social-login-1.1.3,stockholm-core-1.1,select-child-theme-ver-1.1,select-theme-ver-5.1.8,ajax_fade,page_not_loaded,wpb-js-composer js-comp-ver-6.0.5,vc_responsive

LOGOSYNTHESE-STORIES: 
DIE UNGLÜCKLICHE MASKE

In Zukunft werde ich hier ab und zu eine Geschichte aus meinen Coachings veröffentlichen. Natürlich ganz anonym. Ich möchte damit zeigen, welche Themen man so bearbeiten kann und wie Logosynthese wirkt. Im ersten Beitrag geht es um ein unglückliches Gesicht, dass höchste Wut verursacht.

In der Logosynthese geht es darum Energie-Blockaden zu lösen und die Energie wieder verfügbar zu machen. Die These dahinter: Wenn Du an einer alten Geschichte, einer Blockade, einem Glaubenssatz festhältst, steht dir die Energie, die Du unbewusst dafür aufwendest nicht zur Verfügung. 

Solche Energie-Blockaden – in der Logosynthese nennen wir das gefrorene Energie – haben alle Menschen. Sie basieren auf alten Traumata aus der Kindheit und Jugend, sind aber teilweise noch viel älter. Du erkennst sie zum Beispiel daran, dass Du ein ungünstiges Muster immer wiederholst, also zum Beispiel immer beschwichtigst, wenn Dich jemand angreift. Es könnte beispielsweise auch sein, dass Du in einer bestimmten Situation überreagierst, das bedeutet, viel stärkere Reaktionen zeigst, als in der Situation angemessen ist. Diese und viele „unlogische“ Verhaltens- und Reaktionsmuster sprechen für eingefrorene Energie. Und genau die können wir mit Logosynthese* wieder freisetzen. 

Genau so eine Überreaktion hatte zum Beispiel eine Coaching-Klientin, nennen wir sie Annette. Annette lebt seit einigen Jahren mit ihrem Partner zusammen. Die Beziehung ist nicht immer einfach, aber beide bemühen sich. Annette nutzt die Coachings mit mir unter anderem, um an der Verbesserung dieser Beziehung zu arbeiten. 

Oft ist Annette die treibende Kraft, damit sie und ihr Partner Dinge unternehmen und nicht immer nur arbeiten und zuhause sitzen. Ihr Partner lässt sich oft animieren, aber manchmal scheint er es nur widerwillig zu tun. Sie sieht in solchen Momenten an seinem Gesicht, dass er nur gute Mine zum bösen Spiel macht. Eigentlich wäre das keine große Sache, aber sein Gesichtsausdruck weckt bei ihr jedesmal unbändige Wut. Manchmal kann sie diese nicht zurückhalten und greift ihn dann verbal an. Das führt zum Streit und spätestens dann ist die geplante Unternehmung natürlich gescheitert. 

Im Coaching versucht Annette zunächst ihre Reaktion rational zu erklären: Sie bemüht sich, aber er zieht nicht mit. Er ist zu passiv und so weiter. Für mich als Coach ist es wichtig, nicht zu lange bei den scheinbar rationalen Erklärungen zu bleiben. Ich frage sie also konkreter nach ihrer emotionalen und körperlichen Reaktion auf das Gesicht. Sie erklärt, dass sie einen Adrenalinstoss spürt, dass ihr Herzschlag zunimmt und sie wütend wird. 

Durch gezielte Fragen können wir im Coaching die Situation aktivieren, so dass Annette das Gesicht nun konkret vor sich sieht und die Emotionen und Körperreaktionen spürt. Sie nennt das Gesicht die „unglückliche Maske“. Ich frage sie nach ihrem Stresslevel auf einer Skala von 0 (nicht vorhanden) bis 10 (maximal). Sie antwortet, dass es bei 10 liegt. Ich leite sie an Logosynthese anzuwenden. Bereits beim ersten der drei Logosynthese-Sätze* sieht sie plötzlich nicht mehr das Gesicht ihres Partners, sondern das ihres Vaters vor sich.  Der Vater hat oft so geschaut und damit in der Familie Druck ausgeübt und seinen Willen durchgesetzt. Annette hat als Jugendliche angefangen dagegen zu rebellieren und in solchen Momenten intensive Wut gespürt und auch gezeigt. Wir wenden die Logosynthese also auf die „unglückliche Maske“ des Vaters an. Annettes Stress nimmt ab. Sie spürt die Wut nicht mehr. Die Gesichtsausdrücke sowohl des Vaters als auch des Partners verlieren ihre Macht über sie. Ihr Stresslevel sinkt auf 1-2. 

Am Ende kann sie das Gesicht ihres Partners als das sehen, was es ist. Er ist nicht superglücklich über manche Vorschläge, stimmt aber zu. Sie kann nun im Gespräch mit ihm entscheiden, ob sie trotzdem bei ihrer Idee bleibt, oder sie für dieses Mal verwirft. Beide Optionen kann sie sachlich diskutieren und abwägen. 

Wenn Du an dir auch solche „unlogischen“ Reaktionen beobachtest und diese dich belasten, kann die Arbeit mit Logosynthese schnell und effektiv helfen. Lass uns einfach mal darüber reden. Hier kannst Du einen kostenlosen Kennenlern-Termin mit mir vereinbaren.

*Wenn Du etwas mehr über Logosynthese wissen möchtest, wie ich damit arbeite und auch wie ich dazu gekommen bin, schau dir dieses Video an. 

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen