COACHING IST PHYSIOTHERAPIE FÜR DIE SEELE
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COACHING IST PHYSIOTHERAPIE FÜR DIE SEELE

Dass Körper und Seele (Psyche) zusammenhängen, wird mittlerweile niemand mehr abstreiten. Doch dass sich Coaching unmittelbar auf Verspannungen und Schmerzen auswirken kann, ist für viele sicher ein neuer Gedanke. Doch aus meiner Sicht gibt es noch mehr Parallelen und Zusammenhänge zwischen Coaching und Physiotherapie.

Ich sage es gleich vorneweg. Dieser Beitrag hat überhaupt keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Er beruht nur auf meinen eigenen Beobachtungen und dem, was ich in den Jahren der Logosynthese-Ausbildung mitbekommen habe. Aber vor kurzem bekam ich eine Rückmeldung von einer Kundin, die mich auf das Thema brachte und mich anregte hier darüber zu schreiben. 

Meine Coaching-Kundin bekam nämlich in einer Sitzung Kopfschmerzen. Nicht das erste Mal übrigens. Aus einer vergangenen Session wusste ich, dass das bei ihr bedeutet, dass sich ihre chronische Nackenverspannung gelöst hat. Und das passiert anscheinend immer dann, wenn wir einen wichtigen inneren „Knoten“ gelöst haben. Was sie mir dann erzählte, fand ich aber noch viel spannender. Sie sagte mir: „Ich hatte vor kurzem mal wieder Kopfschmerzen. Und auf der Suche nach einer Tablette habe ich überlegt, wann das davor das letzte Mal passiert ist. Ich konnte mich gar nicht erinnern, so lange war das her. Früher lagen dagegen zwischen den Attacken höchstens ein paar Tage.“ Das Tolle daran: sie führt das auf unsere Arbeit im Coaching zurück, ja ist sich sicher, dass es einen Zusammenhang gibt. Je weniger innere Blockaden noch übrig sind, desto weniger Kopfweh spürt sie. Der akute Kopfschmerz in der Coaching-Sitzung verging übrigens nach ein paar Minuten und einem Glas Wasser. 

Dass Verspannungen aller Art sehr oft psychische Ursachen haben, ist kein Geheimnis. Und deshalb kann Coaching dabei auch wirkungsvoll helfen. In Logosynthese-Weiterbildungen habe ich das oft miterlebt. So mancher – sogar chronische – Schmerz löste sich auf, wenn eine wirkungsvolle Coaching-Sequenz eine innere Blockade löste. 

Meine Kundin sagte dann jedenfalls am Schluss unserer Session: „Du solltest das, was Du machst ‚Wellness für die Seele‘ nennen.“ Ich dachte darüber nach und fand ‚Physiotherapie für die Seele‘ ist aus meiner Sicht noch zutreffender. Wie Physiotherapie ist auch das Coaching mit Logosynthese aus meiner Sicht eine Notwendigkeit, wenn es irgendwo „weh tut“. Eine Notwendigkeit aber vor allem auch eine große Chance etwas loszuwerden, was einen Menschen schon lange plagt. Man muss sich vielleicht aufraffen, sich dem zu stellen, aber dann bringt es erfahrungsgemäß immer eine Verbesserung. 

Eine weitere Parallele: Coaching und Physiotherapie wirken am besten, wenn man selbst aktiv wird. In der Physiotherapie kann das recht anstrengend sein. Im Coaching passiert das mit Unterstützung und Begleitung durch den Coach. Die Arbeit kann mit Logosynthese zwar auch zuhause in Eigenregie stattfinden, muss es aber nicht. Den einzigen Aufwand, die der Klient zwischen den Sessions hat, ist aufmerksam zu sein und negative Gedanken und Gefühle nicht zu verdrängen, sondern sie in den nächsten Termin mitzubringen.  

Beide haben gemeinsam, dass es einem mit der Zeit immer besser geht, man sich in einem guten Coaching wie in einer guten Physio immer besser kennen lernt und mit sich, seiner Seele oder seinem Körper immer besser umgehen kann. Und dann gibt es auch noch die Querverbindung: Etwas, das Physiotherapie oft über Monate nicht aus der Welt schaffen kann (weil es eben keine eigentliche körperliche Ursache hat – wie zum Beispiel Verspannungen) kann sich durch die Arbeit im Coaching lösen. So gesehen gibt es doch eigentlich keinen guten Grund, sich nicht coachen zu lassen oder?

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